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Kunst - Künstler

Chris Firchow

Vom Ausschnitt zum neuen Ganzen

Chris Firchow mag die Gegensätze. Die Künstlerin ist gebürtige Berlinerin und ein Einfluss dieser vielfältigen und gegensätzlichen Stadt ist anzunehmen. Oft versperren Vielfalt und Größe aber den Blick für Details und Besonderheiten. Das weiß Chris Firchow und greift genau diesen Aspekt in ihren Arbeiten auf. "Es geht darum die Sehgewohnheiten in Frage zu stellen und dem Betrachter die Augen für Dinge zu öffnen, die in täglichen Zusammenhängen meist übersehen werden", sagt sie über ihre Kunst. Gewohnte Bilder und Objekte werden umgeformt und lassen eine neue Idee oder einen anderen Sinn ausbrechen. In ihren Werken werden Zusammenhänge zwischen einem Innen und Außen, zwischen dem kleinsten Teilchen und einem größeren Gefüge hervorgestellt.

Beeinflusst sind ihre Werke durch ihr Studium der Malerei in Berlin bei Prof. Werner Liebmann, einem Künstler der "neuen Wilden". „Diese expressive Art zu malen steckt auf der einen Seite in mir. Doch eine andere Seite will immer alles ordnen.
So sind meine Bilder zwar wild, aber dennoch streng und konzeptionell“, erzählt sie weiter. Doch ungern legt sich Firchow auf etwas fest. Weder widmet sie sich ausschließlich einer Thematik, noch arbeitet sie immer mit denselben Materialien. So kann der Fehldruck eines Computers zu einer Mondlandschaft führen oder eine Furche im Stein zur menschlichen Vene werden. Die Werke können in Oel auf Leinwand, als Druckgrafiken oder auf Glas, Metall und manchmal in Stein entstehen.

Auch wenn sie sich auf keinen Duktus festlegt, so ist doch ein roten Faden im Aufbau und eine immer wieder kehrenden Struktur ihrer Arbeiten erkennbar. Von der Makroebene geht der Zoom in eine Mikroebene und arbeitet Einzelteile heraus, die den Blick für die Tiefe öffnen.


Kontakt:
Chris Firchow
Schwedter Straße 79
10437 Berlin
Tel/Fax: 030 – 440 49 819
www.firchow.eu
vier.schau@web.de

Text: ilo


 

Bilderwelten zwischen Licht und Schatten

Über die Facetten des Künstlers Christian Stähler

Die Geschichte von Christian Stähler beginnt im Westerwald geht über Paris mit Zwischenstopp New York, Nord-Frankreich und endet in Berlin. Der Künstler mag die Abwechslung und das wird nicht nur anhand seiner Vita deutlich.
In seinem Atelier in der Husemannstraße stapeln sich große, kleine, bunte oder schwarz-weiße Bilder. Auch verschiedene Skulpturen und Farbkleckse beleben den Raum. Hier spiegeln sich sichtbar mannigfaltige Gefühlswelten wider. Wie sehr die Kunst das Abbild seines Lebens darstellt, wird im Laufe des Gesprächs deutlich.

Mit 17 Jahren verlässt Stähler den heimatlichen Westerwald, um in Paris die Schule zu beenden, Eindrücke zu sammeln und Möbeldesign zu studieren. Seine Ausbildung genießt er an einer der begehrtesten Schulen Frankreichs wo er, von der Farbenlehre übers Zeichnen bis hin zur Kompositionslehre, ein breit gefächertes Spektrum der Kunstfertigkeiten erlernt. Doch seine Liebe gilt der Bildkunst und so arbeitet er nach dem Studium bereits als Maler in seinem eigenen Atelier in Paris.
Nach 14 Jahren Aufenthalt mit Unterbrechungen, verlässt er Paris und geht nach New York, wo ihn der Großstadt - Jungle zu neuen Ideen führt. Doch schließlich sucht der Künstler wieder den Gegensatz und findet in Nord-Frankreich die Einsamkeit, die ihn zu einem anderen künstlerischen Ausdruck führt. Waren seine Bilder zu New Yorker Zeiten eher farbenprächtig angelegt, kommt nun überwiegend schwarz-weiße China-Tusche zur Geltung - ein Stil, zu dem der Künstler in Berlin zurückgekehrt ist.

Seine Objekte sind zurzeit wieder farbarm jedoch noch lange nicht farblos gestaltet. Insbesondere durch die Spielerei von Licht und Schatten bekommen seine Bilder Transparenz und verändern ihr Gesicht. "Je nach Tageslicht haben sie eine andere Tiefe und einen anderen Aspekt zum Thema. Sie sollen den Betrachter stimulieren, " sagt Christian Stähler selbst über seine Kunst.
Mit seinen Objekten und Bildern werden die Emotionen und Eindrücke angeboten, die er im Laufe seiner Lebenssituationen erfahren durfte und der Betrachter wird eingeladen, eigene Geschichten zu erfinden. Hier schließt sich der Kreis um Christian Stähler, denn seine Bilder drehen sich wie er sagt "um den Menschen als kleinstes Teilchen in einem Kollektiv und die Bedeutung des Teilchens in diesem Kollektivs".

Kontakt:

Christian Stähler
Husemannstr. 26
10439 Berlin

Telefon: 030/43 72 06 64 oder 0177/87 20 816
Email: cstahler@web.de
Homepage: http//:stahler.free.fr

Besuche im Atelier nach Absprache möglich.

Text: ilo

 


Kunstwerke um Skadi Engeln

Malerei, Kunsttherapie, Workshops - ein Leben für die Kunst

Im Prenzlauer Berg liegen die Ateliers vieler Künstler in Hinterhöfen versteckt. So auch die Wohn- und Arbeitsräume von Skadi Engeln, die sich auf knapp 70 Quadratmetern mit Blick zum Hof eine farbenfrohe Welt geschaffen hat.

Die 1966 in Aachen geborene Skadi siedelt, nach einem Kunsttherapie Studium in Essen, im Jahre 1997 nach Berlin um. Hier lebt und arbeitet sie seit dem als Kunsttherapeutin und Malerin, wobei ihre Leidenschaft der Bildsprache gewidmet ist. Die vielen Skizzen, Bilder und Arbeitsmaterialen in der Wohnung verraten es. Vor allem Acryl auf Leinwand, Holz oder Papier schmücken die Wände. "Seit drei oder vier Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Licht", erzählt Skadi, "Ich versuche das Wesenhafte in den Dingen in meinen Arbeiten zu spiegeln. Die Bilder entstehen in dialoghaften Prozessen und können sich dabei immer wieder auf Neue definieren. Da entstehen schemenhafte Bilder die Leichtigkeit ausstrahlen oder auch mal eine Charikatur oder etwas eher grafisches", bemerkt Skadi. Dieser beschriebene Dialog zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben.
Für Skadi ist Kunst immer Kommunikation und umgekehrt. Die Malerei ist für die Künstlerin eine Möglichkeit sich zu verständigen und stellt eine Eben dar, auf der sich Menschen treffen können.
Weitere Impulse entsprießen auch ihren wöchentlichen Workshops. Zwei bis fünf - köpfige Gruppen treffen sich dann für zwei Stunden in ihrem Atelier, um gemeinsam zu malen. Das Gute daran: die Teilnehmer dieser Workshops müssen nicht unbedingt malen können. Es geht eher um die Entwicklung des eigenen künstlerischen Potentials und darum, sich gegenseitig zu inspirieren. So werden immer wieder neue Eindrücke verarbeitet und gemeinsame oder individuelle Erlebnisse werden Teil eines Ganzen. So entstehen die Kunstwerke in und um Skadi Engeln.

Wer an den Workshops teilnehmen möchte oder Interesse an einem Atelierrundgang hat, sollte sich vorab anmelden unter:

Atelier Danziger Straße
Web:
www.skadi.de
E-Mail: info1@skadi.de

Text:ilo


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