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Granatapfel, nicht nur gut gegen Prostatakrebs

Der Granatapfel wird zu Recht als „Frucht des Lebens“ bezeichnet. Schon in seinem Aussehen verkörpert er die Fruchtbarkeit. Zudem gilt er als Aphrodisiakum. Gegen Kampf gegen Krankheiten ist er sehr stark.

Hierbei handelt es sich um eine ganz besondere Frucht. Der Granatapfel erinnert einen zuerst einmal an einen Apfel. Rot und wohlgeformt. Allein der Name deutet ja auch schon eine apfelähnliche Frucht in. Doch spätestens, wenn man versucht, ihn zu essen, wird man erstaunt sein. In dem hellrosa bis dunkelrotem Fruchtfleisch sitzen viele kleine Samen. Es gibt jedoch nicht so viele Menschen, die wissen, wie man mit dieser außergewöhnlichen Frucht umgeht. Wie isst man diesen „Apfel“ denn nun eigentlich?

Am besten, man ritzt die Frucht ringsum erst einmal ein und bricht sie auf. Die einzelnen Samen können somit zunächst einmal herausgedrückt oder herausgelöffelt werden. Dann sollte man die dünnen Membranhäutchen besser entfernen, die zwischen den Samen sitzen. Sie haben einen bitteren Geschmack. Dagegen schmecken die fruchtigen Körner süß-sauer. In der Küche verfeinern sie Suppen, Hauptgerichte, Desserts und Salate. Sie passen besonders gut jedoch zu Wild- und Geflügelgerichten.

Ein Granatapfel sollte ruhig öfter mal in Ihrem Speiseplan vorkommen. In dem Fruchtfleisch befinden sich nämlich viele sehr gesunde und wichtige Inhaltsstoffe. Man sagt dieser Frucht auch ein Anti-Aging-Mittel nach. Das verdankt er den vielen Antioxidantien. Im Körper wirken sie nämlich als Radikalfänger. Alterungsprozesse, die beschleunigt werden zum Beispiel durch UV-Licht, Stress oder durch das Rauchen, können durch die Antioxidantien positiv beeinflusst werden. Die Polyphenole sind es, die hierbei eine besondere Rolle spielen. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Zellschädigungen kann vorgebeugt werden. Auf Prostatakrebs soll sie ebenso eine positive Wirkung haben. Eine Wachstumsverlangsamung oder –verzögerung kann eintreten, wenn man regelmäßig Granatapfelsaft einnimmt, so Dr. med. Benno Ostermayr, der Chefarzt im Krankenhaus für Naturheilweisen in München-Harlaching. Eingesetzt werden kann Granatapfel präventiv oder auch als ergänzende Therapie.

Diese außergewöhnliche Frucht hat zudem auch einen gesundheitsfördernden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System. Die Oxidation des LDL-Cholesterins ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine der Hauptursachen. Die Blutgefäße werden verengt, weil Einlagerungen produziert werden. Arterioskleroseentsteht. Wir kennen es unter „Verkalkung“. Die Oxidation wird durch das Essen von Granatäpfeln deutlich verringert. Das Risiko von Gefäßerkrankungen wird somit gesenkt.