Hat die Psyche Einfluss auf eine Erkältung?

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – kennen wir alle mehr als genug. Doch was steckt dahinter, wenn ein Symptom davon immer wiederkehrt und wir es einfach nicht loswerden? Über unseren Körper wird uns von der Psyche eine Botschaft geschickt. Hier erfahren Sie, was dahintersteckt und wie Sie Schnupfen & Co schnell wieder loswerden:

Fieber: Unsere Seele ist überhitzt! Sie braucht dringend Abkühlung!

Der Körper wird durch die erhöhte Temperatur von Krankheitserregern selbst gereinigt. Aus diesem Grund sollten Erwachsene, die ansonsten gesund sind, das Fieber erst senken, wenn es die 39° Grenze erreicht. Auf der psychischen Ebene bedeutet Fieber Wut. Unterdrücken Sie das seelische Feuer, das in Ihnen brennt, nicht. Stellen Sie sich dem, was Sie zornig macht

Altes Hausmittel: Wadenwickel. Mischen Sie hierzu Obstessig mit kaltem Wasser zu gleichen Teilen und tränken Sie darin Geschirrtücher. Orderntlich ausringen. Umwickeln Sie die Waden damit, anschließend mit einem trockenen Frotteetuch umwickeln. Noch bevor die Wickel anfangen warm zu werden, sollten sie gewechselt werden

Naturarznei: Sehr heißen Lindenblütentee trinken. Anschließend warm eingepackt ins Bett legen und ruhen.

Schnupfen: Man hat die Nase im wahrsten Sinne des Wortes voll!

Den ganzen Winter über sind wir dem Angriff von Rhinoviren ausgesetzt. Ist man mit seiner Lebenssituation unzufrieden oder unglücklich, so hat das Immunsystem auf jeden Fall stärkere Probleme, diese abzuwehren. Die Seele hat einfach genug. Sie schottet sich somit einfach ab, so Ruediger Dahlke. In unserem Körper zeigt sich das mit einer verstopften Nase. Hier raten Experten, die Situationen, die bereits festgefahren sind, schnellstens zu bearbeiten und in den Fluss zu bringen

Alte Hausmittel: Die Atemwege werden durch heißen Wasserdampf gereinigt. Hierzu ganz einfach 2 Hände voll Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergießen. Halten Sie das Gesicht über den Dampf und bedecken Sie den Kopf mit einem Handtuch. Atmen Sie nun ca. 10 Minuten langsam ein und aus

Naturarznei: Fest sitzender Schleim wird durch Kapseln mit Eukalyptusöl verdünnt und gelöst. Nasennebenhöhlenentzündung wird ebenfalls gelindert.

Bronchitis: Es schwelen unterdrückte Konflikte!

Erkältungsviren schlagen sich bei vielen Menschen direkt auf die Bronchien. Das Atmen wird durch zähen Schleim erschwert, ein enges Gefühl in der Brust macht sich bemerkbar. Ruediger Dahlke, Arzt und Psychotherapeut meint dazu, dass es ein Zeichen dafür ist, dass bestimmte Konflikte nicht ausgesprochen werden. Es werden kritische Gedanken zurückgehalten. Suchen Sie deshalb auf jeden Fall die offensive Auseinandersetzung. Setzen Sie mehr Ihren eigenen Kopf durch.
Altes Hausmittel: Das Atmen wird durch Brustwickel mit Rosmarinöl erleichtert. Wärmen Sie hierzu ein Tuch mit dem Bügeleisen auf und beträufeln es mit 5 bis 10 Tropfen Rosmarinöl. Legen Sie das Tuch auf den Brustkorb und umwickeln sie dieses mit einem Schal. Anschließend sollten sie mindestens 15 Minuten warm eingepackt ruhen.

Husten: Aggressionen entladen sich!

Quälen Sie sich ständig mit diesem Symptom, so sollten Sie sich überlegen, wem Sie „etwas husten“ wollen? So Ruediger Dahlke. Man hält sozusagen seinem Gegner mit bellendem Husten vom Leib, anstatt in diesen Situationen direkt verbal Position zu beziehen. Hüstelt man dagegen nur leise, so möchte man dazu eigentlich etwas sagen, kommt aber leider nicht zu Wort. Suchen Sie besser die Auseinandersetzung anstatt den Streit zu begraben.
Altes Hausmittel: Mischen Sie sich Ihren eigenen Hustensaft aus 2 EL Zitronensaft, 1 EL Honig und einer Prise Cayennepfeffer. Diesen Saft dann 2 bis 3mal täglich einnehmen.

Heiserkeit: Man ist innerlich zerrissen!

Immer wieder heiser? Was bedeutet das, wenn diese Viren immer wieder auf unsere Stimme gehen? Auch hierzu meint Ruediger Dahlke, dass es ein Zeichen dafür sein kann, dass man in diesem Fall nicht seine wahren Gedanken äußert. Wenn man sich zum Beispiel nicht traut oder weil man der Außenwirkung wegen seine eigenen Interessen opfert. Eine heilende Aufgabe könnte sein, mit seiner inneren Stimme eins zu werden. Anschließend dann nach außen artikulieren.
Alte Hausmittel: 2 TL Honig in lauwarmem Wasser verrühren. Damit dann morgens und abends gurgeln.
Naturarznei: Salzpastillen lutschen, am besten über den Tag verteilt. Der trockene Hals wird so gut befeuchtet.

Frösteln:

Die Begeisterungsfähigkeit ist abgekühlt!

Man kann normalerweise davon ausgehen, dass ein Infekt im Anzug ist, wenn man friert. Denn das ist meist das erste Anzeichen dafür. Zu einer Erkältung führt schnell Kälte, weil man sich für nichts mehr erwärmen kann. So Ruediger Dahlke. Er sagt, dass die Krankheit ein Symbol für die Resignation ist. Man sollte den Weg raus aus dem inneren Rückzug gehen. Finden Sie Aufgaben, Interessen oder Mensch, für die man endlich wieder Feuer und Flamme sein kann

Altes Hausmittel: Sehr gut wirkt hier heißes Ingwerwasser. Dieses vertreibt sofort den Schüttelfrost. Schneiden Sie etwa 2 cm der Ingwerknolle durch, legen Sie diese in 1 Liter kochendes Wasser und lassen Sie sie ziehen. Dieses Wasser dann über den Tag verteilt langsam trinken. Damit das Wasser heiß bleibt, können Sie es direkt in eine Thermoskanne füllen.
Naturarznei: Gut wirkt abends ein Bad mit ätherischen Ölen. Gut ist zum Beispiel EukalyptusKampferund Menthol. Die Durchblutung wird gefördert. Alle weiteren Erkältungsbeschwerden werden gleichzeitig gelindert. Anschließend warm eingepackt ins Bett gehen.

Halsschmerzen:

Auf lange Zeit alles geschluckt!

Hat man eine Halsentzündung, so kann das ein Signal dafür sein, dass man im wahrsten Sinne des Wortes zu viel am Halt hat und somit total überlastet ist. Die Beschwerden können dazu auch noch heißen, dass bestimmte Verhaltensweisen oder Situationen die zu lange gedauert haben, einfach trotzdem akzeptiert wurden, obwohl man sie eigentlich gar nicht schlucken wollte. Wenn einem alles zu viel wird, wenn zu viel von einem gefordert sind, sollte man sich einfach mal konsequenter verweigern. Äußern Sie einfach mal mutig Ihre Kritik den anderen Menschen gegenüber

Altes Hausmittel: Hier haben sich schon lange die guten alten Quarkwickel bewährt. Die Entzündung wird dadurch aus dem Körper gezogen. Streichen Sie hierzu auf ein dünnes Baumwolltuch ca. ½ cm dick Quark auf. Falten Sie dieses Tuch zum Schal. Zwischen Quark und Haut darf nur eine dünne Lage Stoff sein. Legen Sie diesen nun um den Hals und überwickeln Sie diesen mit einem Wollschal. Diesen Schal nun tragen, bis die Masse völlig getrocknet ist

Naturarznei: Der Entzündungsprozess im Hals kann durch ein Gurgelpulver aus Eukalyptus und Tonerde gehemmt werden. Bakterien können dadurch gebunden werden.

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